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Durch die Aufnahme von Finanzierungsmitteln in Fremdwährungen können weitere Zinsvorteile zugunsten einer höheren Tilgung genutzt werden. Eine sehr gute Bonität und ein geringer Verschuldungsgrad sind wichtige Voraussetzungen, um diese Finanzierungsform in Anspruch nehmen zu können. Im Rahmen von Fremdwährungsdarlehen werden nur maximal 70% der Beleihungswerte finanziert. Die Kriterien für eine Fremdwährungsfinanzierung werden sehr häufig bei einer Anschlussfinanzierung erfüllt, da hier in der Vergangenheit zum Teil schon höhere Summen getilgt wurden.
Ein Kursrisiko / Kurschance besteht zum Zeitpunkt der Zinszahlungen und bei der Rückzahlungsverpflichtung. In der nachstehenden Tabelle können Sie die Auswirkungen auf die Höhe der Zinszahlungen, die Höhe der Rückzahlungsverpflichtung und die Veränderung des Effektivzinses, bei einer entsprechenden Veränderung des Kurses EUR/CHF, nachvollziehen.

Sie erkennen sehr deutlich, dass sich das Kursrisiko, bei den jährlich endfällig zu zahlenden Zinsen, aufgrund des geringen Nominalbetrages, kaum durchschlägt. Der Zeitpunkt der Rückzahlung sollte auf den aktuellen Kurs abgestimmt werden. Die bisher ersparten Zinsanteile, gegenüber einer klassischen Hypothekenfinanzierung, müssen zusätzlich berücksichtigt werden, da sie den Nettoaufwand insgesamt reduzieren. Ein aktives Zins- und Währungsmanagement darf bei einer Geldmarktfinanzierung in Fremdwährungen nicht fehlen und kann damit sogar weiter optimiert werden. .
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